Widerruf von Immobiliendarlehen auch bei Neuverträgen möglich

Auch bei Darlehensverträgen, die nach dem 10.06.2010 noch zu ungünstigen Zinskonditionen geschlossen wurden, ist ein Widerruf unter Umständen noch möglich. Darlehensnehmer können auch in diesen Fällen mit vorzeitigen Umschuldungen zu aktuellen Konditionen je nach Darlehenssumme bis zu fünfstellige Eurobeträge sparen. Voraussetzung für das Fortbestehen des Widerrufsrecht ist die Fehlerhaftigkeit der Widerrufsbelehrung. Das OLG Nürnberg hat […]

Darlehenswiderruf bis 21.06.2016 kann tausende Euro sparen

Dass private Darlehensnehmer aufgrund des sogenannten „ewigen Widerrufsrechts“  bares Geld, beispielsweise mit einer Umschuldung vor Ablauf der Zinsbindungsphase zu aktuell niedrigen Zinskonditionen sparen können, ist vielerorts bis hin zu dem „Tagesthemen“ zu vernehmen gewesen. Angesichts der Tatsache, dass der Gesetzgeber dieses Widerrufsrechts für eine Vielzahl von Fällen nun bis zum 21.06.2016 befristet hat, möchten auch […]

BEMA-Fonds und OstseeSparkasse Rostock nach Ablauf der Höchstverjährungsfrist von 10 Jahren?

Die OstseeSparkasse Rostock hat im Jahr 2002 eine Vielzahl von Beitritten von Anlegern zu der BEMA Investitions- und Beteiligungsgesellschaft mbH voll finanziert. Die derzeitigen Informationen zur wirtschaftlichen Situation des Fonds lassen vermuten, dass ein Auflösungsguthaben die vollständige Rückführung des meist tilgungsfreien Kredits nicht ermöglichen wird. Es ist für viele Fälle davon auszugehen, dass es sich […]

Verjährung Rückforderungsanspruch Kreditbearbeitungsgebühren

Der BGH hat endlich Klarheit geschaffen und die heftig umstrittene Frage des Verjährungsbeginns für Rückforderungsansprüche von Verbrauchern/Bankkunden gegenüber Banken im Hinblick auf die Rückforderung von in Allgemeinen Geschäftsbedingungen vereinbarten Kreditbearbeitungsgebühren zugunsten der Kreditnehmer entschieden. Nach Auffassung des BGH beginnt die dreijährige (kenntnisabhängige) Regelverjährung gemäß §§ 195, 199 BGB für vor 2011 abgeschlossene Verbraucherkreditverträge erst mit […]

Gehen die Genussrechtsinhaber der Prosavus AG doch nicht leer aus?

Die Inhaber der Namens-Genussrechte der Prosavus AG aus Dresden mussten nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens im April dieses Jahres davon ausgehen, bei der Verteilung der Insolvenzmasse keine Zuteilung zu erhalten. Grund dafür ist eine Nachrangklausel in der Genussrechtsvereinbarung, die zur Folge hat, dass die Genussrechtsinhaber in einem Insolvenzverfahren erst dann Zahlungen erhalten, wenn alle anderen […]

Ab 01.08.2014 müssen Banken über versteckte Innenprovisionen aufklären

Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 03.06.2014, Az: XI ZR 147/12, faktisch eine Verpflichtung von Banken statuiert, im Rahmen der Anlageberatung ab dem 01.08.2014 auch auf sogenannte versteckte Innenprovisionen hinzuweisen. Damit müssen Kreditinstitute nunmehr praktisch über alle Zahlungen, die sie für die Vermittlung des Anlagegeschäfts von Dritten erhalten, aufklären. Mit dieser Entscheidung positioniert sich der […]

„Wenig Hoffnung für Infinus-Kläger“

titelte die Sächsische Zeitung am 05.06.2014. In dem Artikel berichtet die Zeitung über ein Gerichtsverfahren, in dem ein Anleger der Infinus-Gruppe Schadensersatz wegen eines Beratungsverschuldens fordert. Nach den Angaben der SZ hat die Klägerin die Klage nach einem Hinweis des Gerichts in der mündlichen Verhandlung zurückgenommen. Des Weiteren wird der Richter mit der Aussage zitiert, […]

Insolvenz über das Vermögen der Infinus AG eröffnet

Am 31.01.2014 hat das Amtsgericht Dresden nunmehr auch das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Infinus AG eröffnet. Die Gesellschaft fungierte als Vermittlerin für die Finanzdienstleistungsprodukte diverser Gesellschaften der Infinusgruppe. Die Anmeldung von Forderungen zur Insolvenztabelle sollte vor dem Hintergrund einer nachfolgenden Inanspruchnahme der nach Medienberichten bestehenden Haftpflichtversicherung der Infinus AG so schnell wie möglich vorangetrieben […]

IK Consult GmbH

Die IK Consult GmbH aus Chemnitz, die in der Vergangenheit ebenso mit Verkäufen überteuerter Eigentumswohnungen auffällig geworden war, hat nach den unserer Kanzlei vorliegenden Informationen einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Kommt es zur Eröffnung, sollten die übervorteilten Käufer ihre Ansprüche beim Insolvenzverwalter anmelden und prüfen, ob ihnen möglicherweise auch Ansprüche gegen die beurkundenden […]